Zwei-Faktor-Authentifizierung
Warum ein Passwort allein für den WordPress-Login zu wenig ist und welche zweiten Faktoren (2FA) im Alltag taugen.
Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung reicht das Passwort allein nicht mehr aus. Dazu kommt ein zweiter Nachweis, meist ein sechsstelliger Code aus einer App auf dem Handy, der alle 30 Sekunden wechselt.
Warum 2FA gerade bei WordPress zählt
Der Login unter /wp-login.php liegt bei jeder Installation an derselben Stelle, und Bots probieren dort rund um die Uhr Zugangsdaten durch. Das Material dafür stammt aus fremden Datenlecks: Wer dasselbe Passwort schon woanders benutzt hat, ist angreifbar, ohne dass jemand raten müsste. Mit zweitem Faktor läuft ein erratenes Passwort ins Leere.
Welcher Faktor taugt
- App mit Zeitcode (TOTP), etwa Aegis, 1Password oder der Google Authenticator. Funktioniert offline, kostet nichts, guter Standard.
- Hardware-Schlüssel nach WebAuthn. Der sicherste Weg, weil er sich nicht abphishen lässt.
- Codes per SMS. Besser als nichts, aber angreifbar, wenn jemand die Rufnummer übernimmt.
Nicht vergessen: Passwort und Zugänge
Hinterlege die Wiederherstellungscodes an einem Ort, an den du auch ohne dein Handy kommst. Und denk an die anderen Zugänge: Hosting-Konto, Domain-Verwaltung und Mail-Postfach. Über eine gekaperte Mailadresse lassen sich viele Passwörter zurücksetzen, der stärkste WordPress-Login hilft dann nicht mehr.
Zusammen mit Updates, starken Logins und täglichen Sicherungen ergibt das den Grundschutz. Der Ratgeber WordPress absichern geht die Maßnahmen einzeln durch.