Malware
Wie Schadcode auf WordPress-Seiten gelangt, woran du einen Befall erkennst und was danach wirklich hilft.
Malware ist Schadcode, den jemand ohne dein Zutun auf deiner Webseite ablegt. Bei WordPress geht es dabei selten um deine Daten. Meist wird die Seite als Werkzeug missbraucht: für Spam-Versand, für versteckte Links auf fremde Angebote oder als Umleitung, die nur mobile Besucher zu sehen bekommen.
Wie der Code hereinkommt
Der häufigste Weg ist ein veraltetes Plugin mit bekannter Lücke. Danach folgen geratene oder anderswo geleakte Passwörter und Themes aus dubiosen Quellen, in denen der Schadcode von Anfang an steckt. Eine Lücke im Server selbst ist die Ausnahme.
Woran du einen Befall merkst
- Google markiert die Seite im Suchergebnis als schädlich
- Besucher landen plötzlich auf einer fremden Adresse
- Im Quelltext stehen Skripte oder Links, die niemand eingebaut hat
- Mails aus Formularen kommen nicht mehr an, weil der Server auf Spam-Listen steht
- Unbekannte Administratorkonten tauchen in WordPress auf
Was danach hilft
Einzelne gefundene Dateien zu löschen reicht selten, weil Schadcode sich an mehreren Stellen einnistet und sich selbst wiederherstellt. Zuverlässig ist ein Backup von vor dem Befall, danach das Schließen der Lücke und neue Passwörter für alle Zugänge. Vorbeugend arbeiten Imunify360 und die WAF auf Serverebene, unabhängig davon, was in WordPress installiert ist.
Was vorbeugend hilft und was im Ernstfall zu tun ist, steht im Ratgeber WordPress absichern.