SPF (Sender Policy Framework)
Wie SPF festlegt, welche Server für deine Domain Mails verschicken dürfen, und warum WordPress-Mails ohne ihn im Spam landen.
SPF ist ein Eintrag im DNS, der auflistet, welche Server im Namen deiner Domain Mails verschicken dürfen. Der empfangende Mailserver liest ihn aus und vergleicht ihn mit der Adresse, von der die Nachricht tatsächlich kam.
Warum SPF WordPress betrifft
Deine Webseite verschickt Mails: Formular-Benachrichtigungen, Bestellbestätigungen, Passwort-Zurücksetzungen. Diese kommen vom Webserver oder von einem Versanddienst, nicht vom Mailserver deiner Domain. Steht dieser Absender nicht im SPF-Eintrag, wertet der Empfänger die Nachricht als möglichen Fälschungsversuch. Sie landet im Spam-Ordner oder wird gleich abgewiesen.
Wie der SPF-Eintrag aussieht
Ein TXT-Eintrag auf der Hauptdomain, zum Beispiel:
v=spf1 include:spf.beispiel-dienst.de include:_spf.google.com -all
include übernimmt die Serverliste eines Dienstes. Am Ende steht die Regel für alles Übrige: -all weist unbekannte Absender ab, ~all markiert sie nur.
Zwei häufige Fehler im SPF-Eintrag
Pro Domain darf es nur einen SPF-Eintrag geben. Zwei Einträge machen die Prüfung ungültig, mehrere Dienste gehören deshalb in dieselbe Zeile. Außerdem sind höchstens zehn DNS-Abfragen erlaubt, und jedes include zählt mit. Wer zu viele Dienste sammelt, reißt das Limit.
SPF allein reicht nicht. Erst zusammen mit DKIM und DMARC ergibt sich ein belastbarer Nachweis.
Wie du SPF zusammen mit DKIM und DMARC einrichtest und den Versand danach prüfst, steht im Ratgeber zum E-Mail-Versand aus WordPress.