DMARC
Was DMARC über SPF und DKIM hinaus regelt, wie du mit p=none anfängst und wofür die Berichte gut sind.
DMARC baut auf SPF und DKIM auf und beantwortet die Frage, die beide offen lassen: Was soll der Empfänger tun, wenn die Prüfung scheitert? Die Antwort steht als TXT-Eintrag unter _dmarc.deinefirma.de.
Die drei DMARC-Stufen
p=none: nichts tun, nur berichtenp=quarantine: verdächtige Mails in den Spam-Ordnerp=reject: abweisen, die Nachricht kommt nie an
DMARC einführen, ohne sich auszusperren
Fang mit p=none an. Damit ändert sich für den Versand nichts, du bekommst aber täglich Berichte darüber, wer im Namen deiner Domain verschickt. In denen tauchen fast immer Dienste auf, an die niemand gedacht hat: das Newsletter-Werkzeug, das Buchhaltungsprogramm, ein altes Formular-Plugin.
Erst wenn alle berechtigten Absender sauber durch SPF und DKIM laufen, ziehst du auf quarantine und später auf reject hoch. Wer sofort auf reject geht, sperrt zuverlässig die eigenen Rechnungsmails aus.
Was DMARC bringt
Ohne DMARC kann jeder Mails mit deiner Absenderadresse verschicken, und Empfänger haben keine verbindliche Regel dagegen. Mit einer scharfen Einstellung wird das unterbunden. Große Anbieter verlangen für Massenversand inzwischen ohnehin eine DMARC-Richtlinie.
Wie die drei Einträge zusammenspielen und in welcher Reihenfolge du sie einrichtest, steht im Ratgeber zum E-Mail-Versand aus WordPress.