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Glossar

.htaccess

Wofür die .htaccess-Datei zuständig ist, was typisch darin steht und warum ein Tippfehler die ganze Seite lahmlegt.

Die .htaccess ist eine Konfigurationsdatei für den Webserver, die im Verzeichnis deiner Webseite liegt. Anders als die zentrale Serverkonfiguration darfst du sie selbst bearbeiten. Der Punkt am Anfang macht sie unter Linux zu einer versteckten Datei, viele FTP-Programme blenden sie deshalb standardmäßig aus.

Was typisch darin steht

  • Weiterleitungen, etwa von alten Adressen auf neue oder von HTTP auf HTTPS
  • Die WordPress-Regeln für sprechende Adressen
  • Sicherheits-Kopfzeilen wie HSTS oder X-Content-Type-Options
  • Komprimierung und Cache-Vorgaben für Browser
  • Sperren für einzelne Dateien, etwa wp-config.php

Vorsicht bei Änderungen

Der Webserver liest die Datei bei jeder Anfrage neu. Ein Syntaxfehler führt deshalb nicht zu einer Warnung, sondern sofort zu einem Fehler 500 auf der gesamten Seite. Lege vor jeder Änderung eine Kopie an, dann ist der Weg zurück ein Umbenennen.

Ein zweiter Stolperstein ist die Reihenfolge. Weiterleitungsregeln greifen von oben nach unten, die erste passende gewinnt. Eine allgemeine Regel vor einer speziellen macht die speziellere wirkungslos.

LiteSpeed liest .htaccess-Dateien im selben Format wie Apache. Regeln aus einer bestehenden Installation funktionieren nach einem Umzug also unverändert weiter.

Wie sich Apache und LiteSpeed dabei unterscheiden, steht im Ratgeber LiteSpeed gegen Apache.