WebP
Was WebP von JPEG und PNG unterscheidet, wie viel es an Dateigröße spart und worauf bei der Umstellung zu achten ist.
WebP ist ein Bildformat von Google, das Fotos deutlich kleiner speichert als JPEG und Grafiken kleiner als PNG. Google nennt für verlustbehaftete Kompression etwa 25 bis 34 Prozent weniger Bytes bei vergleichbarer Qualität. Transparenz beherrscht es ebenfalls, anders als JPEG.
Warum WebP die Ladezeit prägt
Bilder machen den größten Teil des Gewichts einer typischen Webseite aus. Das Titelbild ist außerdem meist das Element, das den LCP-Wert der Core Web Vitals bestimmt. Ein Bild, das statt 800 KB nur 220 KB wiegt, verschiebt genau diesen Messwert.
Umstellung in WordPress
Neuere WordPress-Versionen erzeugen beim Upload zusätzliche Zuschnitte, viele Plugins konvertieren automatisch nach WebP und liefern das Originalformat als Rückfallebene aus. Vorhandene Mediatheken lassen sich nachträglich umwandeln.
Worauf du bei WebP achten solltest
- Nicht doppelt komprimieren. Ein bereits stark gespeichertes JPEG wird durch die Umwandlung nicht besser, nur anders kaputt.
- Abmessungen zuerst. Ein 4000 Pixel breites Foto in einer 800 Pixel breiten Spalte bleibt zu groß, egal in welchem Format.
- AVIF packt noch etwas kleiner, braucht beim Erzeugen aber mehr Rechenzeit. Für die meisten Seiten ist WebP der pragmatische Kompromiss.
Wie du eine bestehende Mediathek umstellst und Bilder richtig vorbereitest, steht im Ratgeber Bilder in WordPress optimieren.