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Glossar

phpMyAdmin

Wofür phpMyAdmin gut ist, wo seine Grenzen liegen und welche Regel vor jedem Eingriff gilt.

phpMyAdmin ist eine Weboberfläche für MariaDB und MySQL. Du siehst die Tabellen deiner Datenbank, kannst Inhalte durchsuchen, SQL-Befehle ausführen und Sicherungen ein- und ausspielen. Aufgerufen wird es meist aus Plesk heraus, dann ohne separate Anmeldung.

Wofür sich phpMyAdmin lohnt

  • Nachsehen, was ein Plugin tatsächlich in wp_options ablegt
  • Eine einzelne kaputte Einstellung korrigieren, wenn der Admin-Bereich nicht mehr aufgeht
  • Eine Sicherung der Datenbank ziehen, bevor du etwas Größeres anfasst
  • Nachzählen, wie groß einzelne Tabellen geworden sind

Die eine Regel

Vor jedem schreibenden Eingriff eine Sicherung exportieren. Ein UPDATE ohne passendes WHERE betrifft jede Zeile der Tabelle, und es gibt kein Rückgängig. Bei einer Tabelle mit Bestellungen ist das der Unterschied zwischen fünf Minuten Arbeit und einem sehr langen Abend.

Wo die Grenzen liegen

Für Suchen-und-Ersetzen über die ganze Datenbank ist phpMyAdmin das falsche Werkzeug. WordPress speichert viele Werte serialisiert, mit Längenangaben zu jedem Eintrag. Ein direktes Ersetzen im SQL zerstört diese Angaben. Dafür ist WP-CLI zuständig, das solche Daten korrekt behandelt.

Große Importe scheitern außerdem gern an Zeit- und Upload-Limits. Über die Kommandozeile laufen sie durch.